Frauenärzte im Netz


Das erste Mal

Ängste vor der Entjungferung


Der erste Geschlechtsverkehr unterscheidet sich für Mädchen auf biologischer Ebene dadurch, dass die Vagina durch das so genannte Jungfernhäutchen (Hymen) teilweise verschlossen ist. Entjungferung Viele Mädchen befürchten, die Entjungferung (Defloration) könne für sie schmerzhaft sein, oder sogar zu Verletzungen führen. Jungen sind manchmal besorgt darüber, ob ihr Penis hart genug ist, um das Jungfernhäutchen zu durchstoßen.

In den meisten Fällen  sind diese Sorgen jedoch unbegründet. Normalerweise zerreißt das Jungfernhäutchen sehr leicht, wenn der Partner behutsam vorgeht. Bei der Partnerin kann es zu einem kurzen Gefühl des Unbehagens oder einer geringen Blutung kommen, die jedoch nicht schmerzhaft ist. Bei einigen Mädchen ist das Jungfernhäutchen von Natur aus sehr weit und überhaupt nicht spürbar oder bereits vor dem ersten Geschlechtsverkehr durch Sport oder den Gebrauch von Tampons beschädigt.

In sehr seltenen Fällen ist das Jungfernhäutchen so stark ausgeprägt, dass es nicht möglich ist, den Penis in die Vagina einzuführen. Manchmal wird das Jungfernhäutchen auch nur stark gedehnt, ohne zu reißen. Bei einigen Mädchen kann die Vagina auch vollständig vom Jungefernhäutchen verschlossen sein - Mediziner sprechen dann von einer Hymenalatresie. Diese Probleme lassen sich durch einen kleinen frauenärztlichen Eingriff beheben.

Neben der Angst vor der eigentlichen Entjungferung (Defloration) befürchten junge Mädchen, der Geschlechtsverkehr könne für sie schmerzhaft sein. Für das lustvolle Erleben ist eine ausreichende Stimulation notwendig, so dass sich ein Paar genug Zeit für das so genannte Vorspiel nehmen sollte. Zärtlichkeit und die Stimulation erogener Zonen regen die Produktion des Scheidensekrets an, das als Gleitmittel dient und ein schmerzfreies Eindringen des Partners ermöglicht.

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