20.05.2019

WHO: Stillen senkt das Risiko der Kinder für Fettleibigkeit

Kinder, die nie oder nur unregelmäßig gestillt werden, tragen ein höheres Risiko, im Kindesalter übergewichtig zu werden.

Im Kampf gegen Fettleibigkeit von Kindern hat die Weltgesundheitsorganisation WHO für das Stillen von Säuglingen geworben. In Teilen Europas sei eine vergleichsweise hohe Rate der kindlichen Fettleibigkeit weiter ein Problem, teilte das Europa-Büro der WHO in einer Mitteilung mit. Babys, die niemals oder nur unregelmäßig gestillt worden seien, wiesen dabei ein erhöhtes Risiko auf, im Kindesalter übergewichtig zu werden. Die Organisation bezieht sich dabei auf zwei Studien, die in diesem Jahr auf dem Europäischen Kongress zur Fettleibigkeit in Glasgow vorgestellt wurden.

Unter Fettleibigkeit versteht man eine Ernährungserkrankung, die sich negativ auf den Stoffwechsel auswirkt. Sie geht mit starkem Übergewicht einher und es kommt zu einer über das normale Maß hinausgehende Vermehrung von Körperfett - mit häufig krankhaften Auswirkungen auf den Körper.

Stillen bedeutet, ein Baby an der Brust trinken zu lassen

„Je länger ein Kind gestillt wird, desto größer ist der Schutz vor Fettleibigkeit“, erklärte die für nicht-übertragbare Krankheiten zuständige WHO-Europa-Direktorin Bente Mikkelsen. Dieses Wissen könne für die Bemühungen im Kampf gegen die Fettleibigkeit von Nutzen sein.

Die WHO empfiehlt, dass Säuglinge in den ersten sechs Monaten ihres Lebens ausschließlich gestillt werden. Danach sollten sie neben der Muttermilch auch ergänzende Nahrungsmittel erhalten.

Quelle: dpa

Autor/Autoren: äin-red

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