18.11.2020

Anstieg bei Geburten von Zwillingen und Drillingen seit 70er Jahren

Mehrlingsgeburten nehmen hierzulande in den letzten Jahrzehnten zu, weil die Kinderplanung nach hinten verschoben wird und mehr Fruchtbarkeitsbehandlungen wahrgenommen werden.

In Deutschland kommen im langfristigen Vergleich deutlich mehr Kinder in einer Mehrlingsgeburt zur Welt. Seit den 1970er Jahren sei der Anteil von Zwillingen, Drillingen oder Vierlingen stark angestiegen. Im vergangenen Jahr sei jedes 27. Neugeborene ein Mehrlingskind gewesen, 1977 sei dies noch bei jedem 56. Neugeborenen der Fall gewesen.

Zwillinge sind häufigste Mehrlingsgeburt

Der Grund für die Entwicklung seien die moderne Reproduktionsmedizin und das inzwischen im Schnitt höhere Alter von Frauen bei der Geburt von Kindern, das Mehrlingsgeburten begünstige. Rund 29 000 Kinder seien vergangenes Jahr als Mehrling geboren worden, der Großteil (98 Prozent) als Zwilling. 14 088 Zwillingspaare kamen zudem zur Welt, 265 Mal gab es den Angaben zufolge Drillinge und fünfmal Vierlinge oder sonstige Mehrlingsgeburten.

Quelle: Statistisches Bundesamt, dpa

Autor/Autoren: äin-red

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