Frauenärztliche Gemeinschaftspraxis Biedenkopf

Dr. Manfred Hoffmann

Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe

Dr. Collin Barben

Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe

Sonja Hoffmann

Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe

Dr. Kirsten Renke

Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe

Hintergasse 56
35216 Biedenkopf

Tel.: 0 64 61 / 23 95
Fax: 0 64 61 / 69 28

E-Mail: frauenaerzte.biedenkopf@onlinemed.de

Spezielle Untersuchungen während der Schwangerschaft

Ultraschall-Untersuchungen

Auf Wunsch können Sie von uns zusätzliche Bilder, Videos und CD-Dokumentationen von Ihren Ultraschall-Untersuchungen erhalten, auch in 3-D und 4-D (IGEL).

Erst-Trimester-Screening (IGEL)

Hierbei handelt es sich um eine erste Risikoabschätzung über die Entwicklung des ungeborenen Kindes und mögliche Chromosomenstörungen. Bei einem ungünstigen Ergebnis können weitere Untersuchungen (zum Beispiel des Fruchtwassers) erforderlich sein - stellen Sie sich bitte vorher die Frage, ob dies für Sie überhaupt in Frage kommt.

Im Mittelpunkt der Untersuchung zwischen der 11.+1 und der 13.+1 Schwangerschaftswoche (SSW) steht eine umfassende Ultraschallanalyse von Details der kindlichen Entwicklung und der Organe. Eine starke mütterliche Bauchdecke oder eine ungünstige Lage des Kindes können die Untersuchungsmöglichkeiten jedoch einschränken.

Es ist bekannt, dass die Wahrscheinlichkeit für einige Chromosomenstörungen beim Ungeborenen (zum Beispiel Down-Syndrom/Trisomie 21) unter bestimmten Voraussetzungen ansteigt.

Persönliche Rikofaktoren

• Alter der Mutter / Schwangerschaftswoche
• vorangegangene Schwangerschaften mit Chromosomenstörungen
• Breite der Nackentransparenz (Nackenfalte)
• Blutwerte der Mutter

Zur Risikoabschätzung für das tatsächliche Vorliegen einer Chromosomenstörung steht uns ein hochauflösendes Ultraschallgerät zur Verfügung, mit dem wir die sogenannte Nackentransparenz (FNT) messen. Diese Struktur ist grundsätzlich bei allen Feten zu sehen und Auffälligkeiten können von uns erkannt und interpretiert werden.

Parallel dazu können ergänzend auch noch zwei Werte (der Eiweißstoff PAPP-A und das Schwangerschaftshormon beta-HCG) im Blut der Mutter bestimmt werden. Die Blutabnahme und die Messung der Nackentransparenz müssen für ein aussagekräftiges Ergenis am selben Tag erfolgen.

Fruchtwasseruntersuchung (Amniozentese)

Die Amniozentese ist eine Möglichkeit, den Gesundheitszustand des ungeborenen Kindes (Pränataldiagnostik) zu überprüfen. Sie wird in der Regel zwischen der 15. und 18. Schwangerschaftswoche durchgeführt. Eine Blutgruppenunverträglichkeit zwischen Mutter und Kind kann der Arzt mittels Amniozentese ab der 30. Schwangerschaftswoche diagnostizieren. Droht eine Frühgeburt, lässt sich auf diesem Weg auch die Lungenreife des Ungeborenen überprüfen.

Unter Ultraschallkontrolle durchsticht der Arzt mit einer dünnen Kanüle die Bauchdecke und saugt einige Milliliter Fruchtwasser ab, in dem kindliche Zellen schwimmen. Diese Zellen werden im Labor vermehrt und die in ihnen enthaltenen Chromosomen auf Anzahl und Struktur hin untersucht. Ein Schnelltest gibt bereits nach ein bis zwei Tagen Hinweise auf mögliche Schäden, für das endgültige Ergebnis braucht das Labor rund zwei Wochen. Die Untersuchung ist in der Regel für Mutter und Kind ungefährlich. Durch die Ultraschallkontrolle vermeidet der Arzt, dass er das Ungeborene mit der Nadel verletzt. In weniger als 0,5% der Fälle kommt es im Anschluss an eine Fruchtwasseruntersuchung zu einer Fehlgeburt (die im frühen Stadium der Schwangerschaft auch ohne Eingriff vermehrt auftritt). Ebenfalls selten löst eine Amniozentese Blutungen in der Gebärmutter, Fruchtwasserabgang oder eine Infektion aus. Fast immer reagiert die Gebärmutter auf den Eingriff mit Kontraktionen, die jedoch rasch wieder von alleine aufhören. In jedem Fall sollte sich die Schwangere ein paar Tage nach der Fruchtwasseruntersuchung schonen.

Gründe für die Durchführung

• Die Schwangere ist älter als 35 Jahre (erhöhtes Risiko für Veränderungen im Erbgut - der Embryo kann schwere Schäden in Form von geistiger oder körperlicher Behinderung davontragen: z.B. Down-Syndrom bzw. Trisomie 21)
• Genetischer Defekt bei Eltern oder Verwandten
• Geburt eines Kindes mit einer Erbkrankheit oder mit schweren angeborenen Stoffwechselerkrankungen
• Hinweise auf kindliche Entwicklungsstörungen oder Fehlbildungen; diese sind im Rahmen einer Ultraschall-Untersuchung feststellbar

Toxoplasmose-Test

Dadurch klären wir die Immunität gegen Toxoplasmose, einer Infektion, die in der Schwangerschaft schwere Behinderungen beim Kind auslöst. Mögliche Infektionswege: Ernährung, Katzenkot.

Blutzuckerbelastungs-Test

Eine versteckte Zuckererkrankung kann ernsthafte Folgen für Mutter und Kind haben. Wir empfehlen einen speziellen Blutzuckertest im Zeitraum 24. und 32. SSW.

Vaginal-Abstrich

Die Untersuchung auf Streptokokken B Infektion ist sinnvoll in der 36. bis 38. SSW. Bei positivem Befund kann man zu diesem Zeitpunkt noch rechtzeitig eine Therapie durchführen, damit sich das Baby nicht ansteckt.

Bald ist es soweit

In Zusammenarbeit mit engagierten örtlichen Hebammen (fragen Sie nach unserer Hebammenliste) stehen wir Ihnen zu allen Fragen rund um Schwangerschaft und Wochenbett zur Verfügung und betreuen Sie gerne.

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