Windpocken
Vorsorge
Eine Infektionserkrankung mit Windpocken ist nur durch strikte räumliche Trennung oder durch eine (Schutz-) Impfung zu vermeiden.
Gemäss der aktuellen Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) vom Juli 2006, ist die Schutzimpfung gegen Windpocken im Alter von 11 bis 14 Monaten empfohlen. Da die frühkindliche Impfung in der Praxis bislang keiner Routinevorsorge entsprach, wird auch bei ungeimpften 9- bis 17 Jährigen, die noch keine Windpocken hatten, zur Impfung geraten.
Frauen mit geplantem Kinderwunsch sollten sich mindestens drei Monate vor der geplanten Schwangerschaft gegen Windpocken, eventuell auch gegen Masern, Mumps und Röteln, impfen lassen, sofern sie die Krankheit noch nicht durchgemacht haben und kein ausreichender Immunschutz besteht. Ihr Frauenarzt berät Sie in der Kinderwunschsprechstunde gerne über die notwendigen Impfungen.
Derzeit werden bei der Untersuchung des Immunstatus gegen Windpocken die Kosten für die Blutabnahme und die Bestimmung der Antikörper nicht von der Krankenkasse getragen. Die Impfung dagegen wird inzwischen von fast allen Krankenkassen übernommen. Eine Vorabklärung bei der persönlichen Krankenkasse ist ratsam.





