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Windpocken

Übertragung


Windpocken gehören zu den sogenannten „fliegenden Infektionen", da der hochinfektiöse Virus auch über einige Meter in der Luft hinweg übertragen werden kann. In der Regel erfolgt die Übertragung jedoch im direkten Kontakt mit einem Erkrankten über Tröpfcheninfektion:

  • virushaltige Tröpfchen, die beim Atmen und Husten abgegeben werden,
  • Schmierkontakte mit virushaltigem Bläscheninhalt oder Krusten
  • Übertragung über die Nabelschnur während der Schwangerschaft (selten)

Der Erreger gelangt dabei über die Schleimhäute (z. B. Mund, Nase) in den Körper. Eine Ansteckungsgefahr durch herumliegende Gegenstände und Kleidung ist eher nicht gegeben, da der Windpocken-Erreger außerhalb des menschlichen Körpers nur kurz überlebt.

Das Varizella-Zoster-Virus ist Auslöser der Infektikonskrankheiten Windpocken (Erstinfektion) und Gürtelrose (Zweitinfektion). Eine nichtimmune Person kann sich daher auch bei einem Gürtelrose-Patienten mit Windpocken anstecken!

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