Windpocken
Erkennung
Windpocken sind vor allem an ihrem charakteristischen Hautauschlag, der „Sternenkarte" zu erkennen. Gewissheit verschaffen Blut- und eine molekularbiologische Untersuchungen. Vor allem bei Schwangeren und Neugeborenen muss der Verdacht einer Windpockeninfektion eindeutig bestätigt oder widerlegt werden.
Im Blut können bereits vor dem sichtbaren Ausbruch der Windpocken spezifische Antikörper und damit eine sich entwickelnde Windpockenerkrankung nachgewiesen werden.
Im Fall der molekularbiologischen Untersuchung wird die Anwesenheit des Virus direkt über den Nachweis seiner Erbinformation (DNA) im Blut oder im Bläscheninhalt der Betroffenen belegt. Diese Methode wird vor allem bei Kindern mit angeborenen Windpockenschäden (kongenitales Varizellensyndrom) angewandt. Vor der Geburt kann eine molekularbiologische Untersuchung des Fruchtwassers Aufschluss über eine mögliche Windpockenerkrankung des Kindes geben.
In der 22. bis 23. Schwangerschaftswoche kann eine Ultraschalluntersuchung eine weitere Methode sein, um beim Kind eine mögliche Windpockenerkrankung nachzuweisen. Bei einer Infektionserkrankung lagert sich im Bauchbereich des Kindes Wasser ein (Ödem), das im Ultraschall sichtbar ist.





