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Pneumokokken


Pneumokokken sind Bakterien, die verschiedene schwere Krankheitsbilder, wie beispielsweise Lungenentzündung, Hirnhautentzündung, Mittelohrentzündung und Nasennebenhöhlenentzündungen, verursachen können. Besonders gefährlich sind Pneumokokken-Erkrankungen für Säuglinge, Kleinkinder, älteren Menschen und Personen mit chronischen Grundleiden. Weltweit sterben jährlich etwa zwei Millionen Menschen an einer durch Pneumokokken verursachten Infektion, mehr als die Hälfte sind Kinder unter fünf Jahren mit einer Lungenentzündung. In Deutschland fallen jedes Jahr rund 12.000 Menschen einer Pneumokokken-Infektion zum Opfer. Trotz medikamentöser Behandlung tritt die Hälfte dieser Todesfälle bereits innerhalb der ersten 48 Stunden ein.

Eine Impfung gegen Pneumokokken wird vor allem Personen über 60 Jahren und Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit erhöhter Gefährdung als Folge einer Grunderkrankung (angeborene oder erworbene Immundefekte, chronische Erkrankungen) empfohlen.

Seit 2006 empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) die Pneumokokken-Impfung für alle Säuglinge.

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