Frauenärzte im Netz

Wechseljahresbeschwerden

Untersuchungsmethoden


Die meisten Frauen Ende 40 werden Zyklusstörungen oder die typischen Symptome wie Hitzewallungen selbst als Beginn der Wechseljahre deuten und einen Gynäkologen aufsuchen. Falls Sie Beschwerden haben oder Schmerzen auftreten, sollten Sie sich unbedingt von Ihrem Frauenarzt beraten lassen.

Im Rahmen einer gynäkologischen Untersuchung wird der Genitalbereich inspiziert und abgetastet sowie ein Abstrich des Vaginalgewebes vorgenommen. Dabei müssen als Ursache für das Ausbleiben der Menstruation oder deren Störung, sowohl eine späte Schwangerschaft als auch krankhafte Gewebeveränderungen ausgeschlossen werden. Außerdem wird der Gynäkologe die Krankengeschichte der Patientin sowie erbliche Belastungen innerhalb der Familie analysieren.

Bei Unklarheit können mit einer Blutuntersuchung die Konzentrationen der verschiedenen Geschlechtshormone bestimmt werden. Daran kann der Arzt sehen, in welcher Phase der Wechseljahre die Frau sich befindet.

Ergänzend kann durch eine Knochendichtemessung und Röntgenuntersuchung eine etwaige beginnende Osteoporose diagnostiziert und laufend kontrolliert werden. Hierzu gibt es einen so genannten Knochendichteindex, den die Weltgesundheitsorganisation (WHO) definiert hat. Von Knochenschwund (Osteopenie) spricht man, wenn der Knochenmineralgehalt um 1,0 bis 2,5 Standardabweichungen unter dem Mittelwert liegt. Der Mittelwert ist die maximale Knochendichte im Alter von 30 Jahren. Liegt die Abweichung noch darüber (Wert >2,5), handelt es sich um eine Osteoporose.

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