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Wechseljahresbeschwerden

Schlafstörungen und Erschöpfungszustände


Ein weiteres bekanntes Wechseljahresproblem sind Schlafstörungen. Man schläft schlecht ein, wacht nachts häufig schweißgebadet auf und schläft nicht mehr so tief wie früher. Der wenige und schlechte Schlaf über längere Zeit führt zu Erschöpfungszuständen und ist Hauptverursacher für die abnehmende körperliche Leistungsfähigkeit in den Wechseljahren.

Was kann man gegen Schlafprobleme und Müdigkeit in den Wechseljahren tun?

Einschlafschwierigkeiten kann man durch einen Spaziergang am Abend entgegenwirken. Außerdem sollte man auf koffeinhaltige Getränke und schwere Mahlzeiten zu später Stunde verzichten. Letztlich können auch eine gute Verdunklung und eine ruhige Umgebung, notfalls mit Ohrenstöpseln herbeigeführt, den leichten Schlaf verbessern. Auch wenn alles nichts hilft: Vermeiden Sie wegen der psychischen und körperlichen Abhängigkeit die Einnahme von Schlafmitteln (Benzodiazepine). Schlafstörungen, die mit den Wechseljahren also dem Östrogenmangel im Zusammenhang stehen, können durch eine Hormonersatztherapie schnell beseitigt und die Schlafqualität nachweislich gebessert werden. Lassen Sie sich diesbezüglich von Ihrem Frauenarzt beraten. Bei leichten Beschwerden können Sie es auch mit pflanzlichen Mitteln wie Baldrian, Hopfen, Melisse oder Passionsblume versuchen, sie sind jedoch nur schwach wirksam.

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