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Untersuchungsmethoden


Bildgebende Verfahren, Schlüssellochtechnik und Endoskopie - drei Begriffe, welche die moderne Diagnostik immer stärker dominieren. Stellt ein Arzt während einer Tastuntersuchung etwas Auffälliges fest, so kann er oft schon mittels Ultraschall (Sonografie) in der eigenen Praxis die Ursache klären. Computer- und Kernspintomografie ermöglichen ihm einen detaillierten Blick ins Innere seines Patienten, ohne dass dieser einer Operation unterzogen werden muss.

Viele chirurgische Eingriffe können mittlerweile gleichzeitig mit der Diagnose minimal invasiv („durch ein Schlüsseloch") durchgeführt werden: Für eine Blinddarmoperation ist nicht mehr unbedingt ein Bauchschnitt nötig, sie kann auch laparoskopisch erfolgen. Darmpolypen entfernt der Arzt im Laufe einer Rektoskopie.

Dank der Entwicklungen im Bereich der Endoskopie kann der Arzt in viele Organe „hineinschauen", ohne den Patienten aufzuschneiden. So gewährt das Zystoskop einen Blick in die Blase, das Kolposkop in die Scheide, das Laparoskop in den Bauchraum und das Koloskop in den Darm. Jedes Gerät ist speziell für seine Anwendung ausgerichtet, enthält aber immer eine optische Einheit mit Beleuchtung und einen Arbeitskanal, durch den Instrumente eingeführt werden können.

Vor dem Hintergrund der zunehmenden Krebserkrankungen spielen Biopsien und Punktionen eine große Rolle bei der Diagnostik. Vielen Patienten bleiben durch Gewebsuntersuchungen bei unauffälligem Befund Totaloperationen (z. B. Brustamputation, Hysterektomie) erspart.

Zur Krebsfrüherkennung stehen den Ärzten im Übrigen eine Reihe von Untersuchungsmethoden zur Verfügung (Abstrich-Untersuchung, Mammografie, Stuhluntersuchung etc.), die viele Leben retten könnten, sofern sie von den Patienten regelmäßig wahrgenommen würden.

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