Frauenärzte im Netz


Stress-Management

Positiver und negativer Stress


Über die Ursache jenes Phänomens, das uns so sehr in Atem hält, herrscht Unklarheit. Das ist unser Problem. Und das hat seinen Grund darin, dass jeden von uns etwas anderes stresst: Nicht das, was auf uns einwirkt, sondern wie wir damit umgehen, macht uns Stress. Hirnforscher haben herausgefunden, dass Stress das Ergebnis dessen ist, wie wir Anforderungen wahrnehmen. Denn Stress wird individuell sehr unterschiedlich verarbeitet. Was für den einen Stress bedeutet, ist für den Anderen Alltags-Routine. Entscheidend ist, wie der Gestresste die Situation selbst bewertet. Einfacher: Stress ist hausgemacht. Solange wir uns nämlich einer Situation gewachsen fühlen, ist alles gut. Sind Leistungen durch Erfolgserlebnisse und Anerkennung gekrönt, hat Stress durchaus sein Gutes und heißt demnach - von griechisch eu, gut - Eustress. Ist die Aufgabe zur Zufriedenheit erledigt, können wir uns entspannt zurücklehnen. Wehe aber, wenn uns das Problem überfordert, wir keine Lösung parat haben. Dann zeigt uns Stress seine dunkle Seite, bringt uns aus dem Gleichgewicht, macht uns aggressiv und verzweifelt: Wir sind mitten im Di-Stress. Und in dem gibt es nur Minuspunkte zu sammeln.

Artikel drucken   Artikel empfehlen

Zum Thema