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Störungen der Sexualität

Probleme beim Sex


SexualstörungenProbleme wie wenig Lust auf Sex, Orgasmusschwierigkeiten oder unangenehme Empfindungen beim Geschlechtsverkehr (sexuelle Funktionsstörung) sind einem Großteil der Frauen bekannt. Lust und Empfindungen beim Sex können mit dem Zyklus schwanken oder durch äußere Faktoren wie Stress beeinflusst werden. Die weibliche Sexualität ist besonders störanfällig und abhängig vom inneren Gleichgewicht der Frau.

Sexualität ist für die meisten Menschen ein zentrales Thema- jeden Tag werden sie in den Medien damit konfrontiert. Lustvolle Orgasmen und ein erfülltes Liebesleben erscheinen selbstverständlich und so manche Frau, die noch keinen multiplen Orgasmus erlebt hat, fragt sich, ob bei ihr etwas nicht stimmt. Zu hohe Erwartungen an sich selbst oder den Partner können das Sexualleben negativ beeinträchtigen. In manchen Fällen kann sich daraus ein Teufelskreislauf entwickeln, der zu einem Vermeidungsverhalten führt.

Langfristige Probleme beim Sex können aber auf eine ernst zu nehmende sexuelle Funktionsstörung hindeuten. Dabei spielen psychische Faktoren oft eine große Rolle. Nur wenige Störungen sind rein körperlicher Natur, meist handelt es sich um ein Zusammenspiel verschiedener Faktoren. Mediziner sprechen dann von einer sexuellen Funktionsstörung, wenn der Leidensdruck der Betroffenen sehr hoch ist und zu zwischenmenschlichen Schwierigkeiten führt. Solche Probleme lassen sich daher meist nur mit einer Psycho- oder Gesprächstherapie behandeln. Oftmals führt bereits eine gezielte Aufklärung und Verbesserung der Paarkommunikation zum Erfolg.

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