Sterilisation
Sterilisation des Mannes
Sterilisation durch Operation
Der Eingriff wird unter örtlicher Betäubung durchgeführt und dauert ungefähr eine Stunde.
Die Samenleiter werden durchtrennt, so dass keine befruchtungsfähigen Spermien mehr austreten können. Komplikationen wie z. B. Hodenentzündungen treten selten auf und sind dank Antibiotika leicht in den Griff zu bekommen.
Der Eingriff ist insgesamt viel risikoärmer und einfacher als bei der Frau.
Sicherheit der Sterilisation
Der Mann ist nicht sofort zeugungsunfähig denn im Samenleiter befinden sich noch befruchtungsfähige Spermien. Im Schnitt dauert es 4 bis 5 Monate bis alle Samenfäden ausgestoßen sind. In dieser Zeit sollte mit anderen Methoden verhütet werden. Das Ejakulat muss in Abständen von mehreren Monaten auf Spermien untersucht werden, um den definitiv empfängnisverhütenden Erfolg zu bestätigen.
Im Schnitt bleibt einer von 400 Männern nach einer Sterilisation zeugungsfähig.
Für wen empfehlenswert?
- nur für Männer mit definitiv abgeschlossener Familienplanung
Vorteile einer Sterilisation
- keine Beeinflussung des Orgasmus - die ausgestoßene Flüssigkeitsmenge bleibt gleich
- kein Einfluss auf das Sexualleben
Nachteile einer Sterilisation
- kann nicht rückgängig gemacht werden
- Operation nötig
- seelische Probleme können auftreten
- kein Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten
Kosten einer Sterilisation
Die Kosten werden nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen, sondern müssen privat finanziert werden. Sie belaufen sich auf etwa 500 Euro.





