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Sexuell übertragbare Krankheiten (STDs)

Syphilis (Lues, harter Schanker)


Die Syphilis wird durch den Erreger Treponema pallidum verursacht und kann unbehandelt Demenzen, Psychosen, einen Schlaganfall oder fortschreitende Lähmungen zur Folge haben. Der Erreger wird beim Geschlechtsverkehr, seltener über Blutkontakt oder bei der Schwangerschaft übertragen. Typischerweise verläuft die Krankheit in mehreren Stadien. Die Zeit von der Ansteckung bis zum Ausbruch der Krankheit beträgt 2 bis 4 Wochen. In Deutschland treten jährlich über 3000 Neuerkrankungen auf, meist im Alter zwischen 30 bis 50 Jahren. Der Anteil der männlichen Erkrankten liegt bei 85%.

Im Fall der Infektion des Fötus während der Schwangerschaft kann eine angeborene Syphilis entstehen, die durch Erblindung, Zahnmissbildungen, Taubheit und Knochenveränderungen charakterisiert ist. Abhängig vom Stadium der Syphilis, in dem sich die Mutter befindet, kommt es in ca. 70% der Fälle zur Totgeburt.

Weitere Informationen zu den Erregern, der Übertragung, dem Krankheitsbild, Folgeerkrankungen, der Erkennung und der Therapie der Syphilis finden Sie im Artikel Syphilis.

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