Frauenärzte im Netz


Sexuell übertragbare Krankheiten (STDs)

Kondome schützen


bunte KondomeEin wirksamer Schutz vor der Infektion besteht darin, geschützten Geschlechtsverkehr mit einem Kondom zu betreiben. Vor allem bei häufig wechselnden Geschlechtspartnern sollte der eigene Schutz an erster Stelle stehen. Für Frauen werden mittlerweile ebenfalls so genannte Frauenkondome (Femidom) angeboten. Falsche Scham kann für den Partner ernst zu nehmende Folgen haben - eine bereits vorliegende Geschlechtskrankheit darf deshalb nicht verschwiegen werden.

Im Anfangsstadium lassen sich alle Geschlechtskrankheiten mit Aussicht auf Erfolg behandeln. Manche sind heilbar, andere - vor allem Viruserkrankungen - können zwar nicht geheilt, aber zum Stillstand gebracht werden. Eine rechtzeitige und erfolgreiche Behandlung sexuell übertragbarer Krankheiten wird oftmals erschwert, weil die Betroffenen die Frühsymptome nicht beachten oder sich schämen, damit zum Frauenarzt zu gehen. Die Gesundheitsämter bieten die Möglichkeit, sich kostenlos und ohne Krankenschein beraten und in besonderen Fällen auch behandeln zu lassen. Bei einigen Krankheiten sollte auch der Partner einer Behandlung unterzogen werden, damit es nicht zu einer erneuten Infektion kommen kann. Ebenso sollten frühere Partner über die Möglichkeit einer Infektion informiert werden.

Die am weitesten verbreiteten Geschlechtskrankheiten sind HPV-InfektionenChlamydien-Infektion, die Gonorrhoe (Tripper), Herpes, AIDS und die Syphilis.

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