Sexuell übertragbare Krankheiten (STDs)
Chlamydien-Infektion
Die Infektion mit Chlamydien gehört zu den häufigsten sexuell übertragenen Bakterienerkrankungen. In Deutschland sind schätzungsweise 1,1 Millionen Menschen mit Chlamydien infiziert. Die Hauptbetroffenen sind sexuell aktive Mädchen im Teenageralter und Frauen zwischen 20 und 24 Jahren. Eine besondere Gefährdung besteht bei häufig wechselnden Sexualpartnern und ungeschütztem Geschlechtsverkehr.
Eine unbehandelte Chlamydieninfektion kann zu irreversiblen Verwachsungen der Eileiter und zur Unfruchtbarkeit führen. Erkrankt eine Frau in der Schwangerschaft, kann es zu vorzeitigem Blasensprung oder einer Frühgeburt kommen. Der Erreger kann während der Geburt auf das Kind übertragen werden - jährlich erleiden rund 20.000 Babys eine chronische Infektion. Mögliche Folgen sind eine Bindehaut- oder Lungenentzündung des Neugeborenen.
Weitere Informationen zu den Erregern, der Übertragung, dem Krankheitsbild, der Erkennung und der Therapie von Chlamydien-Infektionen finden Sie im Artikel Chlamydien-Infektion.
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