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Sexuell übertragbare Krankheiten (STDs)

AIDS / HIV


HI-VirusDie Aids-Erkrankung geht auf eine Infektion mit dem HI-Virus (human immunodeficiency virus) zurück, das über genitale, orale oder anale sexuelle Kontakte mit einer infizierten Person übertragen werden kann. Daneben sind auch Blut und Blutprodukte, benutzte Spritzen, sowie die Muttermilch mögliche Infektionsherde. Pro Jahr werden dem Robert Koch-Institut etwa 2000 Neuerkrankungen gemeldet. Inzwischen gibt es in Deutschland über 24.000 Aidskranke, 87% davon sind männlich, in der Mehrzahl Homosexuelle. Die Krankheit verläuft immer tödlich.

Den wichtigsten Schutz vor einer Erkrankung bietet das Kondom, wobei es in zwei von hundert Fällen zu einem Abrutschen oder Reißen des Kondoms kommen kann. Spermizide Gleitcremes können den Schutz verstärken. Gleitcremes auf Paraffinbasis sind jedoch nicht geeignet, weil sie Kondome porös machen. Es wird angenommen, dass das Vaginalkondom für Frauen einen dem konventionellen Kondom vergleichbaren Schutz bietet. Vaginalzäpfchen, Vaginalcremes und Diaphragmen sind dagegen als AIDS-Prävention ungeeignet.

Weitere Informationen zu den Erregern, der Übertragung, dem Krankheitsbild, Folgeerkrankungen, der Erkennung und der Therapie einer HIV-Infektion und AIDS finden Sie im Artikel HIV/Aids.

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