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Scheidenpilz

Krankheitsbild


Bei einer Pilzinfektion sind meistens Scheide und Scheideneingang gleichermaßen befallen. Die Betroffene leidet unter einem starken Juckreiz und seltener Brennen in diesem Bereich. Häufig kommt ein gelblich-weißer, bröckeliger Ausfluss hinzu. Sowohl Scheide als auch Vulva sind rot und geschwollen. Manchmal bilden sich kleine Knoten auf der Hautoberfläche aus. Hefepilze gehören zu den so genannten Sprosspilzen und breiten sich für gewöhnlich auf der Körperoberfläche aus. Sie können aber auch in tiefer gelegene Gewebe eindringen, wenn die Abwehr des Körpers schwach ist.

Juckreiz, Brennen und Ausfluss können auch bei Östrogenmangel, Allergien auf Waschmittel oder Seife und Befall durch Einzeller oder Filzläuse auftreten. Bei anhaltenden Beschwerden ist daher der Gang zum Frauenarzt angezeigt. Weißlicher Ausfluss zu Beginn der Pubertät ist normal und deutet die einsetzende Hormontätigkeit an. Übel riechender Ausfluss hingegen weist auf eine bakterielle Scheidenstörung hin, die unbedingt vom Arzt behandelt werden muss.

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