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Prämenstruelles Syndrom (PMS)

Beschwerden


 
 Das Beschwerdebild beim
Prämenstruellen Syndrom ist
facettenreich variiert von Frau zu Frau
Häufige körperliche Symptome bei PMS sind Bauchschmerzen, Völlegefühl, Blähungen, Verstopfung, Rücken- und Kopfschmerzen, Heißhunger oder Appetitlosigkeit sowie Hautunreinheiten bis hin zu Akne. Ein weiteres sehr typisches Kennzeichen ist die Neigung zur Einlagerung von Wasser im Gewebe (Ödembildung). Durch die Wasseransammlungen steigt zum einen das Körpergewicht an. Zum anderen tritt dieses zyklische Ödem manchmal deutlich sichtbar im Gesicht, besonders an den Augenlidern, wie auch an Händen, Füßen und Beinen in Erscheinung - die betroffenen Frauen fühlen sich vielfach regelrecht aufgedunsen. Zudem sind die Brüste schmerzhaft gespannt und empfindlich gegenüber Berührung, allen voran im Bereich der Brustwarzen.

Im seelischen Bereich zeigt sich das PMS vor allem durch Stimmungsschwankungen, beeinträchtigtes Selbstwertgefühl, Reizbarkeit und Aggressivität, depressive Verstimmungen, Angstzustände, Schlaf- und Konzentrationsstörungen.

Einige Frauen werden nur von ein oder zwei Symptomen, andere dagegen von einem Dutzend geplagt. Bei etwa sechs Prozent ist die Belastung so groß, dass sie deutliche Auswirkungen auf Beruf, Tagesablauf und Familienleben hat. Diese besonders schweren Fälle haben inzwischen auch einen eigenen Namen: prämenstruelle Dysphorie (PMDD). Sie ist seit dem Jahr 2000 als eigenständige Erkrankung anerkannt.

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