Präeklampsie
Wichtige Hinweise
Eine Diät zur Gewichtsreduktion bei Adipositas oder um den Blutdruck zu senken, ist in der Schwangerschaft nicht zu empfehlen. Reduktionsdiäten sind immer mit dem Risiko einer Mangelernährung verbunden, was im Falle einer Schwangerschaft auch zu einer Unterversorgung des Kindes führen kann. Dazu gehört auch die Durchführung so genannter Obst- und Reis-Tage oder das Einnehmen von entwässernden Mitteln oder Tees. Da die Ursachen einer Präeklampsie nicht bekannt sind und teilweise auch eine Mangelernährung dahinter vermutet wird, sollte schon aus diesem Grund während der Schwangerschaft auf eine Diät verzichtet werden. Auch kochsalzarme Kost sollte in dieser Zeit möglichst vermieden werden. Nur in Ausnahmefällen, z. B. beim Vorliegen von kochsalzempfindlicher Hypertonie oder eingeschränkter mütterlicher Nierenfunktion, wird Ihnen Ihr Arzt zu einer Reduktion von Kochsalz raten.
Eine ausgewogene Ernährung aus eiweiß- und kalorienreicher Kost, die keinesfalls salzarm sein sollte, kann der Entstehung einer Gestose entgegenwirken.





