Präeklampsie
Risikofaktoren
Man kennt eine Reihe von Faktoren, die das Risiko erhöhen, während einer Schwangerschaft an Präeklampsie zu erkranken.
Die Präeklampsie tritt bei 3 bis 5% der Frauen auf, die bisher nicht entbunden haben (Erstgebärende; Nulliparae). Das Risiko für Frauen, die bereits ein oder mehrere Kinder geboren haben (Mehrfachgebärende; Multiparae) liegt im Vergleich dazu bei nur 0,5%. Als gefährdet gelten Schwangere, die in einer vorherigen Schwangerschaft schon einmal an der Krankheit gelitten haben, oder in deren Familie Präeklampsie gehäuft auftritt. Das Risiko steigt auch bei Mehrlingsschwangerschaften, bei Spätgebärenden, Frühgebärenden sowie bei stark untergewichtigen Frauen. Werdende Mütter, die bereits vor Beginn der Schwangerschaft an bestimmten Erkrankungen litten, sind ebenfalls häufiger betroffen. Dazu gehören:
- Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus)
- Chronischer Bluthochdruck (Hypertonie)
- Antiphospholipidsyndrom
- Angiotensinogen-Genmutation
- Chronische Nierenkrankheit





