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Präeklampsie

Prognose & Verlauf


Je früher in der Schwangerschaft eine Präeklampsie auftritt, desto schwerer ist der zu erwartende Verlauf. Bleibt die Erkrankung unbehandelt, kann es zu lebensgefährlichen Krampfanfällen kommen (Eklampsie). Die Krämpfe sind sowohl für die Mutter als auch für das Kind bedrohlich. Durch regelmäßige Schwangerschaftsuntersuchungen wird das Eklampsie-Risiko deutlich gesenkt.

Bei einem länger andauernden Hochdruck kann es zu Schäden an den Blutgefäßen des Mutterkuchens (Plazenta) kommen, wodurch das ungeborene Kind dann nicht mehr ausreichend mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgt wird. Die so geschädigten Blutgefäße benötigen manchmal höhere Druckwerte für eine reguläre Durchblutung. Deshalb sollte bei der Behandlung der Präeklampsie der Blutdruck nicht zu schnell auf normale Werte gesenkt werden. Bei zu starker Blutdrucksenkung - auf weniger als 140 zu 90 mm Hg (Millimeter auf der Quecksilbersäule) - kann es zur Minderversorgung oder sogar zum Tod des ungeborenen Kindes kommen.

Kommt es zu der schweren Verlaufsform des HELLP-Syndroms, ist die Wahrscheinlichkeit der Neugeborenen-Sterblichkeit auf mehr als 50% erhöht. Das Kind sollte, falls erforderlich, so schnell wie möglich durch einen Kaiserschnitt geholt werden.

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