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Präeklampsie

Erkennung


Um eine Präeklampsie so früh wie möglich zu erkennen, wird bei jeder Schwangerschaftsuntersuchung der Blutdruck gemessen, der Harn auf den Eiweißgehalt untersucht sowie das Gewicht kontrolliert. Bei erhöhtem Risiko durch Vorerkrankungen sollte die Anzahl der Vorsorgeuntersuchungen erhöht und eventuell bereits vorsorglich medikamentös behandelt werden. Kann die Schwangere rechtzeitig einer Behandlung zugeführt werden, minimieren sich die Risiken einer Komplikation für Mutter und Kind.

Den klinischen Symptomen einer Präeklampsie gehen viele Veränderungen im Blut sowie biochemischer Natur voraus. So ist der Hämatokritwert oft ebenso erhöht, wie andere Blutparameter. Im Urin ist die Ausscheidung von Kalzium und Kallikrein vermindert. Jedoch sind die meisten dieser Marker ungeeignet, um eine Präeklampsie eindeutig vorherzusagen.

Die Präeklampsie ist teilweise schwer von einer Nierenkrankheit mit kombiniertem Bluthochdruck und Proteinurie zu unterscheiden. Steigt der Harnsäurespiegel oder liegen Thrombozytopenie, Dysfunktion der Leber, des Zentralnervensystems oder anderer Organe vor, deutet das auf eine Pfropfpräeklampsie oder- gestose hin.

Ödeme sind bei 80% der Schwangeren - auch ohne eine vorliegende Präeklampsie - zu beobachten. Präeklampsie wiederum kann auch ohne Ödeme auftreten und zeichnet sich in diesen Fällen durch schwere Verlaufsformen aus.

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