Frauenärzte im Netz

Osteoporose

Risikogruppen


Frauen

Frauen leiden häufiger an Osteoporose als Männer. Nach den Wechseljahren ist mehr als ein Drittel aller Frauen von der Krankheit betroffen. Dabei kommt es im Durchschnitt etwa zehn Jahre nach eingestellter Hormonproduktion zum ersten Knochenbruch, vor allem im Bereich der Wirbelkörper. Bei Männern steigt das Knochenbruchrisiko erst nach dem 75. Lebensjahr deutlich an und liegt dann über 30%.

Hellhäutige, große, schlanke Frauen scheinen im Alter häufiger zu erkranken, als andere Typen. Möglicherweise liegen bestimmte genetische Anlagen bei diesen Frauen vor, die das Auftreten einer Osteoporose begünstigen.

 

Ältere Menschen

Im Alter besteht sowohl bei Männern als auch bei Frauen auf Grund der stärkeren Fallneigung und des abnehmenden Schutzreflexes ein erhöhtes Risiko für Knochenbrüche. Da außerdem Weichteilgewebe verloren geht, nehmen Oberschenkelhalsbrüche dann deutlich zu. Bei Personen, die bereits einen Knochenbruch erlitten haben, verdoppelt sich das Risiko, einen erneuten Bruch zu erleiden.

Eine Sehstörung kann ebenso dafür verantwortlich sein, dass häufige Stürze erfolgen und die Knochen übermäßig starken Belastungen ausgesetzt sind. Daher sollte die Sehtüchtigkeit regelmäßig überprüft werden.

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