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25.06.2007 Brustkrebs: Fettarme Ernährung senkt Rückfall-Risiko deutlich Frauen, die von Brustkrebs betroffen sind, können durch fettarme Kost und der damit verbundenen Gewichtsreduktion ihr Risiko für das Wiederauftreten der Krebs-Erkrankung senken. „Durch eine Umstellung auf fettreduzierte Mahlzeiten bei sonst unveränderter Ernährung können Patientinnen selbst zur Bewältigung ihrer Krankheit beitragen. Das belegt eine aktuelle amerikanische Studie des National Cancer Institutes", sagt Dr. Christian Albring, Präsident des Berufsverbandes der Frauenärzte (BVF). Viele von Brustkrebs betroffene Frauen wenden sich mit der Frage an ihren Arzt, wie sie durch Eigeninitiative ihre Genesung unterstützen können. Bisher mangelte es an belegbaren Empfehlungen, etwa dass Mistelpräparate, Vitamine, Selen oder Nahrungsergänzungsmittel sich günstig auf den Krankheitsverlauf auswirken. „Wir können diesen Frauen nun zu einer Diät mit Verzicht auf Fette raten. Die Ernährungsumstellung sollte aber unbedingt unter Anleitung einer professionellen Ernährungsberaterin und nach Rücksprache mit dem behandelnden Arzt erfolgen", fügt der Gynäkologe hinzu. In der Studie wurden 975 Brustkrebs-Patientinnen über einen mittleren Zeitraum von fünf Jahren von Diätassistentinnen individuell beraten. Im ersten Jahr sank die tägliche Fettaufnahme gegenüber der Kontrollgruppe um rund 20% und die Kalorienzufuhr zwischen 70 -170 Kilokalorien. Nach fünf Jahren zeigte sich eine Gewichtsreduktion der Frauen mit Ernährungsumstellung in Form eines um 1,1 geringeren Body-Mass-Indexes (BMI) und ein um 2,7 Kilogramm vermindertes Körpergewicht. In den folgenden fünf Jahren hatten die Teilnehmerinnen mit fettreduzierter Ernährung ein um 24% gesenktes Risiko für das Wiederauftreten der Krebserkrankung. „Besonders erfreulich ist die Tatsache, dass wir allen von Brustkrebs betroffenen Frauen die Ernährungsumstellung empfehlen können", erklärt Dr. Albring Auch gesunde Frauen können ihr Risiko für eine Brustkrebs-Erkrankung durch abwechslungsreiche Ernährung und körperliche Aktivität reduzieren. Insbesondere in den Lebensabschnitten des Kindes- und Jugendalters sowie nach den Wechseljahren wirkt sich Übergewicht ungünstig auf das Brustkrebs-Risiko aus. „Eltern sollten darauf achten, dass es bei ihren Töchtern nicht durch ungünstige Kalorienzufuhr und Bewegungsmangel zu Übergewichtigkeit kommt. Und auch Frauen nach der Menopause sollten eine Gewichtszunahme und Übergewicht vermeiden.", rät der niedergelassene Frauenarzt. Weitere Meldungen zum Thema:
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