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04.07.2007 Endometriose kündigt sich mit starken Unterbauchschmerzen an Für etwa zehn Prozent der Frauen sind die monatlichen Blutungen besonders unangenehm: Sie leiden unter heftigen Unterbauchschmerzen, bereits Tage vorher macht sich ein schmieriger Ausfluss bemerkbar. Geschlechtsverkehr ist oft nur unter Schmerzen möglich, selbst wenn die Periode noch weit entfernt ist. Grund für diese Beschwerden sind nicht selten Wucherungen im Unterleib, sie so genannte Endometriose. Trotz der großen Verbreitung dauert es oft Jahre bis zu einem sicheren Befund. „Vielen Frauen wird suggeriert, dass starke Schmerzen zur Regel dazugehören. Doch damit wird ihnen Unrecht getan, leider auch von einigen Ärzten", sagt Professor Hans Rudolf Tinneberg, Direktor des Zentrums für Gynäkologie und Geburtshilfe der Universität Gießen. Wie es zu dieser Erkrankung kommt ist noch nicht abschließend geklärt. „Am wahrscheinlichsten ist, dass während der Regel das Blut nicht allein durch die Scheide abfließt, sondern ein Teil ins Körperinnere gelangt", erklärt der Vorsitzende der Europäischen Endometriose Liga. Da dieses Blut Zellen enthält, die Stammzellen ähneln, können sie neue Gewebestrukturen aufbauen. „Diese so genannten Herde entstehen dort, wo sie überhaupt nicht hingehören. Im schlimmsten Fall wuchert das Gewebe sogar in anderen Organen", betont Prof. Tinneberg. Endometriose kann unfruchtbar machen „Bei einigen Frauen kann es auch zu ständigen Schmerzen unter Belastung kommen", sagt Dr. Albrecht Scheffler, Landesvorsitzender des Berufsverbandes der Frauenärzte in Berlin. Wesentlicher Grund für den oft verspäteten Befund Endometriose ist die schwierige Diagnose. „In einigen Fällen kann Endometriose bei einer Ultraschalluntersuchung entdeckt werden. Oft sind die Herde im Unterleib der Frau jedoch weit verteilt und schwer zu finden", sagt Dr. Scheffler. Hilfreich ist häufig eine Rektaluntersuchung. „Auf diese Weise kann der Frauenarzt auch den Bereich hinter der Gebärmutter abtasten und mögliche Knötchen feststellen", unterstreicht Prof. Tinneberg. Die Erkrankung ist chronisch Verschiedene Meldungen zu Thema auch unter http://www.aerzte-im-netz.eu/ Weitere Meldungen zum Thema:
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