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24.07.2007

Probiotika können Durchfällen vorbeugen

In ihrer Studie verglichen die Wissenschaftler die Wirksamkeit eines Probiotikums und eines sterilen Milch-Shakes ohne lebende Mikroorganismen. Das Probiotikum enthielt die Milchsäurebakterien Lactobacillus casei und bulgaricus sowie das Jogurtbakterium Streptococcus thermophilus. Von den 57 Patienten, die 2-mal täglich 100 Gramm eines gängigen probiotischen Getränkes zu sich nahmen, klagten nur 7 über Durchfall (12%). Von den 56 Patienten der Milch-Shake-Gruppe waren es dagegen 19 (34%). Den Autoren der Studie zufolge bieten können diese leicht erhältlichen Probiotika Patienten über 50 vor Durchfallerkrankungen (Diarrhöe) schützen, wenn sie von Beginn einer Antibiotika-Behandlung bis eine Woche nach Absetzen der Medikamente eingenommen werden.


Als Probiotika werden lebende Mikroorganismen bezeichnet, die sich positiv auf die Gesundheit auswirken können. Dazu zählen verschiedene Bakterienarten, wie z. B. Streptococcus thermophilus, verschiedene Enterokokken-, Laktobazillen- und Bifidobakterien-Arten, sowie manche Hefepilze. Probiotika können als Zugabe in Lebensmitteln (z. B. Joghurtzubereitungen) oder in Form von Arzneimitteln dargereicht werden.

Der Einsatz von Antibiotika kann vor allem bei älteren Menschen zu Durchfällen führen. In 15-25% dieser Fälle ist das Bakterium Clostridium difficile der Auslöser dieser Komplikation, die meist 1-3 Wochen nach Absetzen der Antibiotika auftritt.

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