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20.07.2007 Feinstaub erniedrigt Geburtsgewicht von Babys Wenn schwangere Frauen in hohem Maße Feinstaub aus dem Straßenverkehr ausgesetzt sind, kann das Geburtsgewicht ihrer Kinder sinken. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie des GSF- Forschungszentrums für Umwelt und Gesundheit in Neuherberg bei München und des französischen Instituts für Gesundheit und medizinische Forschung INSERM. Die betroffenen Frauen brachten überdurchschnittlich viele Kinder mit einem Geburtsgewicht von weniger als 3000 Gramm zur Welt, teilte das GSF-Forschungszentrum am Montag mit. Untersucht wurden 1016 Mütter und ihre Kinder, die im Zeitraum von 1998 bis 1999 in München geboren wurden. Es wurden nur Frauen einbezogen, die während der Schwangerschaft nicht umgezogen waren. Frühere amerikanische Studien hatten den Angaben zufolge bereits darauf hingewiesen, dass Feinstaub das Geburtsgewicht beeinflussen könnte. Die nun vorliegende Untersuchung ist die erste Studie aus Deutschland und Westeuropa und zugleich die erste, die so deutlich auf den Einfluss verkehrsabhängiger Luftschadstoffe hinweise, hieß es. Die biologischen Mechanismen, die den Einfluss von Luftschadstoffen auf das Wachstum des ungeborenen Kindes erklären könnten, sind bis jetzt nicht bekannt, erläuterte das GSF- Forschungszentrum. Feinstaub setzt sich aus Hunderten von chemischen Substanzen zusammen. Geringe Anteile des Feinstaubs könnten durch die Lunge bis ins Blut gelangen. Es ist auch denkbar, dass diese Anteile des Feinstaubs die Plazenta oder andere Organe beeinflussen, die für die Wachstumsregulierung des ungeborenen Babys zuständig sind. Weitere Meldungen zum Thema "Feinstaub" auch unter http://www.aerzte-im-netz.eu/ Weitere Meldungen zum Thema:
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