Frauenärzte im Netz

Aktuelle Meldungen


13.07.2007

Diagnostik vor Implantation in Gebärmutter birgt keine Gefahr für Ungeborenes

Das Untersuchen von Embryos nach genetischen Erkrankungen birgt keine größeren Risiken in sich als eine normale künstliche Befruchtung. Zu diesem Resultat kommt eine Studie der Université Libre in Brüssel. Dort untersuchten Wissenschaftler um Dr. Ingeborg Liebaers die Daten von 583 Kindern, denen im Rahmen einer Präimplantationsdiagnostik (PID) eine Zellprobe entnommen wurde, um sie auf genetische Erkrankungen hin zu untersuchen.


Es gab immer wieder Sicherheitsbedenken, da das Verfahren noch relativ neu ist und dafür einem rund drei Tage alten Embryo (8 - 12 Zellstadium) eine Zelle entnommen werden muss. 563 der 583 untersuchten Kinder kamen lebend auf die Welt. Sie verfügten über ein ähnliches Geburtsgewicht wie jene Kinder, die nach einer normalen künstlichen Befruchtung oder nach einer intracytoplasmatischen Spermieninjektion (ICSI) geboren wurden. Im Alter von zwei Monaten schienen die Kinder gleich gesund zu sein. Die Anzahl der Geburtsschäden oder der Missbildungen lag ebenfalls in einem vergleichbaren Bereich. Dr. Ingeborg Liebaers, die leitende Wissenschaftlerin, erklärte, dass jedoch die Sterberate bei der Geburt weiter zu untersuchen sei, da sie höher als bei In-vitro-Fertilisations- (IVF-) - und ICSI-Kindern war. Bei den meisten dieser Todesfälle handelte es sich um Mehrfachschwangerschaften, wie Zwillinge oder Drillinge.

Im Rahmen der Studie wurden die beteiligten Frauen sowie deren betreuende Gynäkologen und Kinderärzte wiederholt während der Schwangerschaft und nach der Geburt befragt. Zudem wurden die Kinder im Alter von zwei Monaten und zwei Jahren ärztlich untersucht.



Artikel drucken   Artikel empfehlen

Im Fokus

Rauchfrei Programm: zeitgemäße, erprobte Unterstützung bei Tabakabhängigkeit

Rauchern kann heute eine erfolg- reiche Unter- stützung angeboten werden, langfristig ihren Tabakkonsumen  zu beenden und zufrieden rauchfrei zu leben.

zum Artikel...

Selbstuntersuchung der Brust

Lernen Sie das Gewebe Ihrer Brüste kennen. Nehmen Sie zunächst einfach nur Ihren Körper mit den unterschiedlichen Geweben und Strukturen wahr. Die Animation im Artikel kann Ihnen dabei behilflich sein.

zum Artikel...

Waren Sie 2012 schon bei Ihrem Frauenarzt?

Die jährliche Krebsfrüh- erkennung ist ein wichtiger Baustein der Gesundheitsvorsorge. Der beste Termin für den Abstrich am Gebärmutterhals ist die Zyklusmitte.

zum Artikel...

Schwangere Frauen gesucht

Die Uni Erfurt und das Robert-Koch-Institut führen eine Studie zu Gesundheitsentscheidungen durch uns suchen Teilnehmerinnen.

zum Artikel...

Forum beantwortet Fragen zur HPV-Impfung

Eltern und Jugendliche können im Internet persönliche Fragen zur HPV-Impfung und auch zum Impfen im Allgemeinen an Experten richten: www.impfenimdialog.de/

zum Artikel...

"Frauenkrankheiten" von A bis Z

Die typischen Frauen- krankheiten betreffen die weiblichen Geschlechtsorgane und hängen meist stark mit dem Hormonhaushalt zusammen ...

zum Artikel...

Vorsorgeuntersuchungen und Krebsfrüherkennung

Obwohl alle Kranken- versicherten Anspruch auf regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen haben, wird dieses Angebot in Deutschland erstaunlich wenig wahrgenommen. Dabei sind heute viele Erkrankungen bei rechtzeitiger Diagnose heilbar.

zum Artikel...

Zellauffälligkeiten am Gebärmutterhals

Was bedeutet der Pap-Befund und wie geht es bei Auffälligkeiten beim Abstrich weiter?

zum Artikel...

Sexualität - Das erste Mal

Offene Gespräche und eine gemein- same Vorbereitung sind für ein gelungenes „erstes Mal" wichtig.

zum Artikel...

Pille vergessen - und jetzt?

Wurde die planmäßige Einnahme der Pille versäumt, sollte die fehlende Tablette am besten sofort nachgenommen werden. Ob zusätzlich verhütet werden muss erfahren Sie hier.

zum Artikel...