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20.11.2007

Ernährung und Gewicht spielen eine große Rolle bei der Krebsprävention

Das World Cancer Research Fund hat aus insgesamt 7.000 Krebsuntersuchungen der letzten fünf Jahre Bilanz gezogen und verschiedene Empfehlungen zur Senkung des Krebsrisikos geäußert. Der Sprecher des Instituts, Martin Wiseman, sieht eine große Chance für die Menschen, durch einen entsprechenden Lebensstil das persönliche Krebsrisiko zu vermindern. Nach seiner Ansicht könnten weltweit rund ein Drittel der Krebserkrankungen durch Änderungen der Lebensgewohnheiten vermieden werden.

Dabei spielt insbesondere das Körpergewicht eine große Rolle, da verschiedene Krebserkrankungen, wie z.B. Brust- oder Darmkrebs mit dem Körperfettanteil assoziiert sind. Ein gesunder Body-Mass-Index liegt zwischen 18,5 und 25 Punkten. Das Krebsrisiko nimmt jedoch zu je näher der Index bei 25 liege.

Auch Nahrungs- und Genussmittel sind an verschiedenen Krebserkrankungen beteiligt und sollten daher vermieden oder nur in geringen Mengen konsumiert werden. Dazu zählen beispielsweise Schinken, Speck und andere verarbeitete Fleischprodukte wie Würste. Generell sollte weniger als 500 Gramm rotes Fleisch pro Woche verzehrt werden. Auch sollten gezuckerte Softdrinks grundsätzlich gemieden werden, da sie erhebliche Kalorienmengen bergen - dies gelte ebenso für Fruchtsäfte.
Daneben sollte der Konsum von Alkohol reduziert werden. Einige Untersuchungen kommen jedoch zu dem Schluss, dass geringe Mengen an Alkohol bestimmte andere Erkrankungen vorbeugen können. Daher wird als maximale Tagesmenge für Frauen ein Drink und für Männer zwei Drinks angesetzt.

Ein wichtiger Aspekt zur Verringerung des Krebsrisikos sei auch regelmäßiges - am besten tägliches - körperliches Training.

Frauen wird zusätzlich empfohlen ihren Nachwuchs zu stillen. Zum einen verringert das Säugen des Babys das Risiko für ein Mammakarzinom der Mutter, zum anderen senke die Muttermilch die Wahrscheinlichkeit für eine zukünftige Fettleibigkeit des Kindes.



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