Frauenärzte im Netz

Aktuelle Meldungen


14.12.2007

Durch richtige Ernährungsgewohnheiten das Demenzrisiko senken

Wer viel Fisch, Omega-3-reiche Öle, Obst und Gemüse isst, kann das Erkrankungs-Risiko für Demenz senken. Wissenschaftler des französischen „Institut National de la Santé Et de la Recherche Médical" haben die Ernährungsgewohnheiten von über 8000 Frauen und Männern untersucht und die Ergebnisse im amerikanischen Fachmagazin „Neurology" veröffentlicht. Die Studienteilnehmer waren allesamt im Rentenalter und hatten keine dementielle Vorerkrankung. Nach vier Jahren wurde bei 183 Personen eine Alzheimer-Demenz und bei 98 eine andere Demenz-Erkrankung diagnostiziert.

Eine Auswertung der Ernährungsgewohnheiten ergab, dass diejenigen Personen, deren Nahrung einen relativ hohen Gehalt an Omege-3-Fettsäure-haltigen Ölen hatte, das Erkrankungsrisiko für Demenz um 60 % gegenüber den anderen senken konnten. Auch täglicher Verzehr von Obst und Gemüse reduzierte bei den Studienteilnehmern das Risiko für eine Demenz-Erkrankung um rund 30%. Ein weiteres Ergebnis der Untersuchung war, dass wöchentlicher Konsum von Fisch das Demenz-Risiko um 40% und das Alzheimer-Risiko um 35% vermindern konnte. Allerdings können diese Zusammenhänge nur auf diejenigen Menschen übertragen werden, die kein bestimmtes seltenes Gen tragen, welches das Risiko für eine Alzheimersche Erkrankung erhöht (ApoE4-Gen).

In der Studie wurde ebenfalls deutlich, dass bestimmte Ernährungsgewohnheiten eine dementielle Erkrankung auch fördern können. Dazu zählt der häufige Verzehr von Omega-6-Fettsäuren und zu wenig Fischverzehr. Menschen mir dieser Ernährung hatten ein doppelt so hohes Erkrankungs-Risiko, als diejenigen, die sich anders ernährten.

Omega-6-Fettsäuren sind in verschiedenen pflanzlichen Ölen, wie Sonnenblumen- und Weintraubenkern-Öl enthalten. Omega-3- Fettsäuren finden sich in Raps-, Leinsamen- und Walnussöl.



Artikel drucken   Artikel empfehlen

Im Fokus

Rauchfrei Programm: zeitgemäße, erprobte Unterstützung bei Tabakabhängigkeit

Rauchern kann heute eine erfolg- reiche Unter- stützung angeboten werden, langfristig ihren Tabakkonsumen  zu beenden und zufrieden rauchfrei zu leben.

zum Artikel...

Selbstuntersuchung der Brust

Lernen Sie das Gewebe Ihrer Brüste kennen. Nehmen Sie zunächst einfach nur Ihren Körper mit den unterschiedlichen Geweben und Strukturen wahr. Die Animation im Artikel kann Ihnen dabei behilflich sein.

zum Artikel...

Waren Sie 2012 schon bei Ihrem Frauenarzt?

Die jährliche Krebsfrüh- erkennung ist ein wichtiger Baustein der Gesundheitsvorsorge. Der beste Termin für den Abstrich am Gebärmutterhals ist die Zyklusmitte.

zum Artikel...

Schwangere Frauen gesucht

Die Uni Erfurt und das Robert-Koch-Institut führen eine Studie zu Gesundheitsentscheidungen durch uns suchen Teilnehmerinnen.

zum Artikel...

Forum beantwortet Fragen zur HPV-Impfung

Eltern und Jugendliche können im Internet persönliche Fragen zur HPV-Impfung und auch zum Impfen im Allgemeinen an Experten richten: www.impfenimdialog.de/

zum Artikel...

"Frauenkrankheiten" von A bis Z

Die typischen Frauen- krankheiten betreffen die weiblichen Geschlechtsorgane und hängen meist stark mit dem Hormonhaushalt zusammen ...

zum Artikel...

Vorsorgeuntersuchungen und Krebsfrüherkennung

Obwohl alle Kranken- versicherten Anspruch auf regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen haben, wird dieses Angebot in Deutschland erstaunlich wenig wahrgenommen. Dabei sind heute viele Erkrankungen bei rechtzeitiger Diagnose heilbar.

zum Artikel...

Zellauffälligkeiten am Gebärmutterhals

Was bedeutet der Pap-Befund und wie geht es bei Auffälligkeiten beim Abstrich weiter?

zum Artikel...

Sexualität - Das erste Mal

Offene Gespräche und eine gemein- same Vorbereitung sind für ein gelungenes „erstes Mal" wichtig.

zum Artikel...

Pille vergessen - und jetzt?

Wurde die planmäßige Einnahme der Pille versäumt, sollte die fehlende Tablette am besten sofort nachgenommen werden. Ob zusätzlich verhütet werden muss erfahren Sie hier.

zum Artikel...