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13.12.2007

Stadtbewohnerinnen haben ein größeres Brustkrebsrisiko

Frauen aus urbanen Gebieten haben eine höhere Dichte des Brustgewebes und sind somit eher gefährdet Brustkrebs (Mammakarzinom) zu entwickeln. Dies ist das Ergebnis einer Studie von Nicolas Perry vom Princess Grace Hospital, die auf der Jahrestagung der Radiological Society of North America vorgestellt wurde.

Perry und seine Kollegen untersuchten die digitalen Röntgenaufnahmen der Brüste (Mammogramme) von 972 Frauen. Davon lebte ein Teil in London-City, ein Teil in der Vorstadt und die anderen in ländlichen Gebieten Englands. Die Mammogramme der Londonerinnen zeigten ein signifikant dichteres Brustgewebe gegenüber den anderen Teilnehmerinnen. Insbesondere die 45 - 54 jährigen Städterinnen waren davon betroffen.

Das Brustgewebe bei Frauen besteht aus Binde-, Fett- und Drüsengewebe. Bei Frauen, deren Brüste reich an Drüsengewebe sind, zeigen die Mammogramme eine größere Dichte an. Ein dichteres Brustgewebe ist wiederum mit einem bis zu vierfach erhöhten Brustkrebs-Risiko verbunden. Zugleich wiesen die Wissenschaftler darauf  hin, dass Frauen aus städtischen Regionen seltener an Brustkrebs-Früherkennungsuntersuchungen teilnehmen. Sie appellieren, insbesondere in den Städten, Frauen auf die Screening-Möglichkeiten hinzuweisen.

Unklar ist noch, wie der Zusammenhang zwischen dem Wohnort und der Brustdichte zustande kommt. Hierzu sollten weitere Studien folgen, in denen auch Begleitumstände bzw. relevante Faktoren wie Lebensstil, Stress und Arbeitsplatz-Situationen mit einbezogen werden.



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