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30.11.2007 Krebsrisiko bei Frauen durch Übergewicht erhöht
Die Ergebnisse weisen darauf hin, dass bei Frauen mittleren Alters und älteren Frauen etwa 5% aller Krebsfälle in Großbritannien - dem entsprechen 6000 Krebserkrankungen pro Jahr - auf ein Zuviel an Körpergewicht und Körperfett zurückzuführen sind. Neben einem erhöhten Risiko für Gebärmutter- und Speiseröhrenkrebs ist auch das Risiko für Nieren-, Bauchspeicheldrüsen-, Brust- und Eierstockkrebs erhöht sowie für Leukämie und weitere Krebserkrankungen. Die so genannte „Million Women Study", die vom Cancer Research UK ins Leben gerufen wurde, ist die umfangreichste Untersuchung zum Krebsrisiko bei Frauen. In dieser Studie wurden über eine Millionen Frauen im Alter zwischen 50 und 64 Jahren über einen Zeitraum von sieben Jahren im Hinblick auf Krebserkrankungen untersucht. Im Untersuchungs-Zeitfenster traten mehr als 45.000 Krebserkrankungen und 17.000 Krebstodesfälle auf. Studienleiter Dr. Gillian Reeves von der Oxford University meint, dass Übergewicht und Fettleibigkeit eine größere Rolle bei der Krebsentstehung spielen als andere Faktoren. So seien rund zwei Drittel der insgesamt 6000 Krebsneuerkrankungen allein Gebärmutter- und Brustkrebs, die durch Übergewicht und Fettleibigkeit gefördert werden. Die Wissenschaftler fanden ebenfalls heraus, dass bei Frauen der Zusammenhang zwischen dem BMI und Krebs von der Lebensphase abhängig ist. So erhöht Übergewichtigkeit vor der Menopause beispielsweise das Risiko für Darmkrebs und nach der Menopause für Brustkrebs. Eine Mitarbeiterin des Cancer Research UK, Sara Hiom, betonte, dass viele Menschen wüssten, dass Übergewicht ein allgemeines Gesundheitsrisiko darstellt, allerdings sei der direkte Zusammenhang mit einem erhöhten Krebsrisiko vielen unbekannt. Weitere Meldungen zum Thema:
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