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03.12.2010

Frische Luft beugt Akneverschlechterung im Herbst vor

Damit Akne in der dunklen Jahreszeit nicht schlechter wird, gehen Betroffene am besten täglich mindestens eine halbe Stunde an die frische Luft. In schwereren Fällen sei aber zusätzlich eine vom Arzt verordnete UV-Bestrahlung nötig. Bei der sogenannten Phototherapie kommen Strahlen im infraroten bis ultravioletten Bereich zum Einsatz. Die ultraviolette Strahlung wirkt entzündungshemmend. Mit dem jahreszeitlich abnehmenden Sonnenschein nehmen die störenden Entzündungsschübe aber oft wieder zu, und es entstehen vermehrt Pickel. Wegen der nachgewiesenen Krebsgefahr durch Solarien und der Zunahme der Hautkrebserkrankungen bei jungen Leuten raten Experten aber vom Gang auf die Sonnenbank dringend ab.

Entgegen bisheriger Annahmen spielt nach neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen auch die Ernährung eine Rolle bei Akne: Sogenannte hochglykämische Nahrungsmittel führen zu einer hohen Insulinaussschüttung und verschlechtern dadurch das Hautbild. Schokolade, Honig, Marmelade und weitere süße Lebensmittel gehören dazu. Nach Einschätzung von Experten verspeisen die Betroffenen - anders als im Sommer - in der kalten Jahreszeit häufiger hochglykämische Lebensmittel. Das führe dazu, dass die Akne wieder aufblüht. Sinnvoll sei, solches Essen zu meiden und sich stattdessen weiterhin sommerlich-leicht und vitaminreich zu ernähren.

Akne ist aber nicht nur eine Hautentzündung, sondern eine Verhornungsstörung. Diese kann mit ärztlichen Peelings und bei Frauen mit der Pille behandelt werden. Wichtig sei dabei, nach dem Peeling für einige Zeit das Sonnenlicht zu meiden. Anderenfalls kann es sein, dass die Haut fleckig wird. Für die Behandlung eignet sich daher vor allem die dunklere Jahreszeit.



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