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14.10.2010

Künstliche Befruchtung findet immer mehr Akzeptanz

Für die Mehrheit der Deutschen kommt bei Unfruchtbarkeit inzwischen eine künstliche Befruchtung infrage. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage der GfK Marktforschung in Nürnberg hervor. Mehr als die Hälfte der Befragten (58,8 Prozent) gaben dabei an, „alle Möglichkeiten zu nutzen, die Medizin und Wissenschaft bieten", um sich den Wunsch nach einem eigenen Kind doch noch zu erfüllen. Und für vier von fünf Befragten (80,2 Prozent) ist künstliche Befruchtung generell „nichts Außergewöhnliches mehr". Künstliche Befruchtung findet damit deutlich mehr Akzeptanz als noch vor elf Jahren: In einer vergleichbaren GfK-Umfrage zeigten sich 1999 nur ein Viertel der Befragten (25,6 Prozent) dazu bereit.

Weil mehrere Fragen gestellt wurden, ergab allerdings auch die aktuelle Untersuchung ein differenziertes Bild. So gab fast die Hälfte der Befragten (49,2 Prozent) an, lieber ein fremdes Kind zu adoptieren, als auf künstliche Befruchtung zurückzugreifen - und zwar unabhängig davon, ob sie den Eingriff bei einer der vorangegangenen Fragen befürwortet hatten oder nicht. Fast genauso viele (44,5 Prozent) waren zugleich der Meinung, dass Betroffene Unfruchtbarkeit akzeptieren und der Natur nicht „ins Handwerk pfuschen" sollten. Für die Umfrage befragte die GfK Marktforschung im Auftrag der Zeitschrift «Apotheken Umschau» 1936 Menschen im Alter ab 14 Jahren.


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