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27.09.2010 Übergewicht und Fehlernährung in der Schwangerschaft vermeiden
Die Erkrankung hat wiederkehrende, kurzzeitig erhöhte Blutzuckerwerte der Mutter und schließlich auch des Kindes zur Folge. Patientinnen mit einem Gestationsdiabetes haben deswegen ein erhöhtes Risiko für Frühgeburten, Bluthochdruck und Infektionen. Für das Kind können sich weitere gesundheitliche Risiken ergeben, etwa die so genannte fetale Makrosomie. Hierbei führt ein zuviel am Wachstumshormon Insulin zu Gewichtszunahme und teilweise Vergrößerungen von Schädel und Knochen, welche die Entbindung erschweren können. Auch werden dicke Neugeborene später häufig übergewichtig und neigen eher zu Diabetes und den mit der Stoffwechselkrankheit verbundenen Spätschäden. „Schwangerschaftsdiabetes tritt in etwa 5 Prozent aller Schwangerschaften auf. Er verschwindet zwar oft nach der Geburt doch etwa 50 Prozent aller Frauen entwickeln innerhalb von 5 Jahren nach der Geburt einen "echten" Typ-2-Diabetes. 10 Prozent der Frauen mit Schwangerschaftsdiabetes leiden dagegen an einem Typ-1-Diabetes, der in der Regel nach der Schwangerschaft nicht verschwindet" ergänzt der Experte. Um diese Komplikationen zu verhindern, müssen die Blutzuckerwerte bei Schwangerschaftsdiabetes besonders penibel und normnah eingestellt werden, speziell auch nach den Mahlzeiten, wo oft die höchsten Blutzuckerspitzen auftreten. „Schwangere Frauen sollten in der 24. Schwangerschaftswoche ihre Blutzuckerwerte kontrollieren lassen, - beispielsweise mit Hilfe eines oralen Glukosetoleranztests - damit eine Therapie rechtzeitig eingeleitet werden kann. Drei Monate nach der Geburt sollten sich Frauen mit einem Schwangerschaftsdiabetes dann erneut einem Blutzuckertest unterziehen, um sicher zu gehen, dass der Diabetes verschwunden ist", so Dr. König. Weitere Meldungen zum Thema:
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