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20.09.2010 Grippe-Impfung bei Kinderwunsch sinnvoll
Auch für alle Frauen, die bereits schwanger sind, ist eine Impfung empfohlen. Die Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut hat erstmals die explizite Empfehlung für schwangere Frauen ausgesprochen. „Alle Schwangeren sollen ab dem zweiten Schwangerschaftsdrittel eine Impfung erhalten. Liegt eine chronische Erkrankung - wie beispielsweise Asthma - vor, sollten sich Betroffene bereits im ersten Schwangerschaftsdrittel impfen lassen", erklärt der Impfexperte des BVF. Bei den Impfempfehlungen spielt darüber hinaus auch die Überlegung eine Rolle, die Neugeborenen, die selbst noch nicht immunisiert werden können, vor einer Ansteckung mit Influenza-Viren zu schützen. „Mütterliche Antikörper gegen Grippe-Erreger können über die Plazenta an das ungeborene Kind weitergegeben werden. Der Säugling erhält dadurch in den ersten Wochen nach der Geburt eine gewisse Immunität gegen eine Infektion - den so genannten Nestschutz", ergänzt der niedergelassene Frauenarzt aus Bielefeld. Bei der Grippe-Impfung handelt es sich um einen so genannten Totimpfstoff, der keine infektiösen Bestandteile enthält. Totimpfstoffe können während der Schwangerschaft verabreicht werden. Lediglich für Frauen, die an einer Hühnereiweiß-Allergie leiden, ist die Impfung nicht uneingeschränkt empfohlen, da entsprechende Bestandteile in der Impfung enthalten sind. Die Pressemeldung des BVF ist zur Veröffentlichung freigegeben. Bitte weisen Sie bei Verwendung im Printbereich auf das Informationsportal des BVF, www.frauenaerzte-im-netz.de, hin. Bei Online-Veröffentlichung erbitten wir eine Verlinkung auf die Website. Weitere Meldungen zum Thema:
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