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13.09.2010 Schwangerschaft: Analvenenthrombosen nicht mit Hämorrhoiden verwechseln
Im Gegensatz zu reinen Analvenenthrombosen entwickeln sich Hämorrhoiden-Polster im Laufe vieler Jahre. Sie sind mit Darmschleimhaut überzogen und verursachen zunächst keine Schmerzen. Je nach Schweregrad der Erkrankung können Hämorroiden auch äußerlich sichtbar werden und sich entzündlich verändern. Kurzfristig auftretende schmerzende Schwellungen in der Analgegend haben in der Regel eine andere Ursache, wie etwa eine reine Analvenenthrombose, die ärztlich abgeklärt werden sollte. „Beschwerden durch kleinere Thrombosen können durch Salben und Zäpfchen rasch gelindert werden. Größere Blutgerinnsel beziehungsweise Knötchen können unter lokaler Betäubung geöffnet oder entfernt werden. Sind die Knoten bereits einige Tage alt und mit der Venenwand verwachsen, können sie nicht mehr entfernt werden, die Beschwerden können dann nur noch gelindert werden", so der niedergelassene Gynäkologe. „Ein zeitnaher Arztbesuch sollte daher keinesfalls herausgezögert werden!" Um Analvenenthrombosen vorzubeugen, sollten Schwangere verschiedene Verhaltensweisen beachten: Sie sollten durch ausgewogene, ballaststoffreiche Ernährung und viel Flüssigkeitsaufnahme Verstopfungen vermeiden. Der Stuhlgang sollte idealerweise zügig erfolgen, damit der Beckenboden möglichst nicht erschlafft, wodurch sich die Anal- und Rektumschleimhaut leichter ausstülpen kann. Auch sollte dabei möglichst nicht gepresst werden. Die Pressemeldung des BVF ist zur Veröffentlichung freigegeben. Weitere Meldungen zum Thema:
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