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09.09.2010

Knochendichtemessung nach den Wechseljahren sinnvoll

Frauen nach den Wechseljahren kann eine Knochendichtemessung helfen, Knochenbrüche zu vermeiden. Durch die Messungen lassen sich diejenigen ermitteln, die von Medikamenten gegen Knochenschwund (Osteoporose) profitieren können, weil sie eine stark verminderte Knochendichte aufweisen. Das geht aus einem Bericht hervor, den das Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) in Köln im Auftrag des Gemeinsamen Bundesauschusses (G-BA) erstellt hat. Sinnvoll sei diese Unterscheidung, weil die gängigen Medikamente gegen Osteoporose Risiken und Nebenwirkungen haben.

Dem IQWiG zufolge empfehlen zwar einige medizinische Fachgesellschaften die Knochendichtemessung auch bei Männer und Frauen, die noch keine Knochenbrüche aufgrund einer Osteoporose erlitten haben. Bislang erstatten die gesetzlichen Krankenkassen die Messung aber nur bei Menschen, die schon einen typischen Bruch hatten und bei denen weitere Anzeichen von Knochenschwund vorliegen.

Am häufigsten betroffen von solchen Brüchen sind Frauen nach dem 65. Lebensjahr.

IQWIG-Bericht: http://dpaq.de/76fbE

Quelle: dpa


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