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26.07.2010 Feuchte Badebekleidung nach dem Schwimmen ausziehen
Vor eigenmächtiger Behandlung ist abzuraten, weil es zunächst wichtig ist zu klären, um welche Erreger es sich handelt. „Juckreiz und Ausfluss sind beispielsweise beides Symptome, die durch eine bakterielle Infektion oder eine Besiedelung mit Hefepilzen verursacht werden können. Gegen beide Infektionen führen jedoch nur unterschiedliche therapeutische Maßnahmen zum Behandlungserfolg", ergänzt Dr. Albring. Frauen, die häufig unter Scheideninfektionen leiden, sollten Unterwäsche aus Naturfasern, wie etwa aus Baumwolle, tragen. Auch sollten sie lediglich Wasser oder pH-neutrale Wachlotionen für die Intimpflege verwenden. Diese Pflegeprodukte sollten dabei niemals in die Schleimhäute der kleinen Schamlippen oder gar der Scheide eingebracht werden. Bekommen Frauen während einer Scheideninfektion ihrer Menstruationsblutung, sollten Sie keine Tampons verwenden. Besonders gefährdet für Infektionen im Intimbereich sind Diabetikerinnen, Schwangere und Frauen mit einer Überempfindlichkeit gegenüber Waschlotionen, Waschmitteln oder Weichspülern. Auch ältere Frauen, die in oder nach den Wechseljahren unter Scheidentrockenheit leiden, können besonders anfällig sein. Weil Antibiotika die Zusammensetzung der guten Bakterien in der Scheide negativ beeinflussen, sind auch Frauen gefährdet, die eine Antibiotika-Kur machen. Die Pressemeldung des BVF ist zur Veröffentlichung freigegeben. Bitte weisen Sie in diesem Fall auf das Informationsportal des BVF, www.frauenaerzte-im-netz.de, hin. Bei Online-Veröffentlichung wäre eine Verlinkung wünschenswert. Weitere Meldungen zum Thema:
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Mädchen und Frauen sollten nach dem Baden in Seen oder Schwimmbädern trockene Wäsche anziehen, um das Risiko für Scheideninfektionen zu verringern. „Nasse Badebekleidung kann ebenso wie synthetische Unterwäsche Infektionen im Intimbereich begünstigen. Insbesondere Frauen, die zu chronischen Scheideninfektionen neigen, sollten diese Verhaltensregeln streng beachten oder sogar Schwimmbäder gänzlich meiden", rät Dr. Christian Albring, Präsident des Berufsverbandes der Frauenärzte (BVF) in München. Scheideninfektionen sind nicht nur unangenehm sondern sie bergen auch das Risiko ernster Gesundheitsprobleme. Steigen Keime in die Gebärmutter, die Eierstöcke, die Eileiter oder die Blase auf, können sie auch dort problematische Entzündungen verursachen. Daher sollten Infektionen nicht auf die leichte Schulter genommen werden und bei ersten Anzeichen wie Jucken oder Brennen ein Frauenarzt aufgesucht werden. 

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