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13.07.2010 Entscheidung: Frühchen sollen in Spezialzentren auf die Welt kommen
Die Entscheidung nach jahrelanger Debatte war nach den Worten des GBA-Vorsitzenden Rainer Hess auch deshalb so schwierig, weil Mindestmengen immer auch einer wohnortnahen Versorgung entgegenstehen können. Dennoch habe der Ausschuss die Entscheidung getroffen, die Mindestzahl von 14 auf 30 zu erhöhen, da damit das Ziel am besten erreicht werden könne, die Versorgung von Frühchen mit extrem hohem Risiko zu verbessern. Eine Studie der AOK kommt zu dem Ergebnis, dass eine Beschränkung auf Zentren mit mindestens 31 solcher Geburten pro Jahr bundesweit 91 Mini-Frühchen das Leben retten könnte. Würden nur Zentren zugelassen, die mindestens 49 dieser Geburten pro Jahr vorweisen können, könnten demnach sogar 110 Todesfälle verhindert werden. Weitere Meldungen zum Thema:
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