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10.06.2010 Vorsorgeprojekt soll Anzahl an Frühgeburten verringern
An dem Anfang 2010 gestarteten Projekt beteiligen sich bisher rund 300 Frauen und 91 Frauenärzte im Land. Von den speziellen Kliniken für die Behandlung von Neugeborenen und Kindern vor der Geburt gebe es bisher Verträge mit Krankenhäusern in Neubrandenburg, Greifswald und Schwerin. Mit Rostock werde noch verhandelt. Durch den intensiven Kontakt von Frauenärzten sollen Risikoschwangerschaften noch früher erkannt und Transporte von Frühgeburten möglichst vermieden werden. Laut DAK gab es das Projekt bisher nur in Süddeutschland. Es soll nun auf ganz Norddeutschland ausgedehnt werden. in Niedersachsen existiert das Projekt schon seit April 2010. In Mecklenburg-Vorpommern werden etwa acht Prozent von 13 000 Kindern jährlich zu früh geboren. Lebenslange körperliche oder seelische Schäden seien bei 60 Prozent der Kinder zu erwarten. Als Frühgeborene gelten Babys unter 2500 Gramm Gewicht und geboren vor der 34. Schwangerschaftswoche. Hauptrisiken für Frühgeburten seien Rauchen, falsche Ernährung und Infektionen an der Scheide. Mit dem Projekt soll in die Vorbeugung investiert werden, um die hohen Kosten durch Frühgeburten zu verringern. Zudem würden den Eltern damit lebenslange Sorgen für möglicherweise behinderte Kinder erspart. Die Investitionen seien mit etwa 100 Euro pro Schwangerer im Schnitt eher gering. Für eine einfache Geburt werden rund 2000 Euro veranschlagt. Weitere Meldungen zum Thema:
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