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18.05.2010 Bei Neigung zu Krampfadern rechtzeitig gegensteuern
Meist sind Krampfadern schon längere Zeit sichtbar, bevor die ersten Beschwerden auftreten. Die ersten Symptome sind ein Schwere-, Müdigkeits- oder Spannungsgefühl in den Beinen, das beim Hochlegen der Beine oder Bewegung nachlässt. Bei warmem Wetter sind die Beeinträchtigungen größer. Das gleiche gilt bei Frauen vor Beginn der Menstruation. Im Frühstadium der Erkrankung kommt es häufig zu nächtlichen Fuß- der Wadenkrämpfen. In 90% der Fälle sind Kampfadern an den Beinen zu finden, grundsätzlich können sich aber in nahezu allen Körperregionen Varizen entwickeln. Bei der großen Mehrzahl der Betroffenen liegt die Ursache für die Entstehung von Krampfadern in einer angeborenen oder altersbedingten Schwäche der Venenwände oder Venenklappen. Das Blut staut sich daraufhin in den Venen und dehnt sie dauerhaft. Krampfader-Leiden gehören zu den häufigsten Erkrankungen in Deutschland. Etwa 25 -50% der Bevölkerung ist von einer leichten Form betroffen, bei 5 bis 15% ist die Erkrankung bereits fortgeschritten. Frauen haben 3-mal häufiger Krampfadern als Männer. Weitere Meldungen zum Thema:
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Wenn sich Krampfadern, so genannte Varizen, bilden, betrachten viele Menschen dies zunächst als optisches Problem und nicht als eine Erkrankung. Um ein Fortschreiten der Krampfadern zu vermeiden und Komplikationen zu vermeiden, sollte jedoch frühzeitig ein Arzt aufgesucht werden. In einem frühen Stadium kann oftmals durch einfache Maßnahmen einer Verschlimmerung entgegengewirkt werden - etwa durch Verhaltensänderungen. Häufiges Sitzen und Stehen wirken sich nachteilig auf die Venen aus. Durch einfaches Fußwippen zwischendurch kann man aber die Wadenmuskulatur bereits sehr gut anregen und den Rückfluss des Blutes unterstützen. Außerdem sollte man beim Sitzen so oft wie möglich die Beine hochlegen. Mit Pflanzenextrakten aus der Rosskastanie oder dem Weinlaub kann der Rückfluss des Blutes aus den Venen zusätzlich unterstützt werden.


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