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16.04.2010 Aus bewegungsarmen Kindern werden unsportliche Erwachsene
Das Fernsehen sei die stärkste Konkurrenz für sportliche Aktivitäten. Mehr als die Hälfte der Erwachsenen sehe jeden Tag mehr als zwei Stunden fern, ein Drittel der Kinder mehr als eine Stunde. „Vor dem Fernseher lernen die Kinder weder laufen noch sprechen", kritisierte der Vorstandschef der TK, Norbert Klusen. „Der Anteil der Kinder, die sprach- oder bewegungstherapeutische Hilfe bekommen, wird immer größer." Nicht einmal jedes zweite Kind komme noch zu Fuß oder mit dem Fahrrad zur Schule, erklärte Klusen. Fast 70 Prozent der Schulkinder seien weniger als eine Stunde täglich aktiv. „Dafür verbringen die Kinder immer mehr Zeit vor Fernseher, Computer und Spielkonsole. Hier wächst die nächste Generation von Sofakartoffeln heran." Weitere Meldungen zum Thema:
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Wer sich schon als Kind vor jeder sportlichen Anstrengung drückt, ist einer Umfrage zufolge auch als Erwachsener wahrscheinlich ein Bewegungsmuffel. 44 Prozent der Erwachsenen in Deutschland bezeichneten sich bei der repräsentativen Forsa-Umfrage im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK) als Sportmuffel oder gar „Antisportler". Die Entscheidung gegen ein „bewegtes Leben" sei meist schon in jungen Jahren gefallen. Wer als Kind aktiv war, bleibe es meist auch als Erwachsener. Für die Analyse wurden 1000 Menschen befragt.


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