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24.03.2010 Schwangerschaftsdiabetes zu selten erkannt
Dies ergaben der DGE zufolge neue Forschungen zur vorgeburtlichen Programmierung. Nach ersten Erkenntnissen werden dabei Regelsysteme im Gehirn unter anderem für den Stoffwechsel und das Körpergewicht bereits während der Entwicklung im Mutterleib eingestellt. Da auch das Körpergewicht der Frau entscheidenden Einfluss auf die pränatale Prägung hat, sollten Frauen bereits vor der Schwangerschaft eine Gewichtsnormalisierung anstreben. Während der Schwangerschaft sollten Übergewicht sowie eine übermäßige Energiezufuhr und Gewichtszunahme vermieden werden. Frauenärzte raten Frauen, vor einer geplanten Schwangerschaft ein normales Körpergewicht anzustreben. Das kann sie vor einem Schwangerschaftsdiabetes schützen und verhindern, dass sie im späteren Leben an Diabetes Typ 2 erkranken. Ein Schwangerschaftsdiabetes ist eine vergleichsweise häufige Erkrankung in der Schwangerschaft. Er tritt oft in der Mitte der Schwangerschaft auf und kann am besten mit Hilfe eines Zuckerbelastungstest zwischen der 20. und 24. Woche festgestellt werden. In dem meisten Fällen genügt eine Ernährungsumstellung, um den Diabetes in den Griff zu bekommen. Nur bei etwa 15 Prozent der diabeteskranken Schwangeren muss Insulin gespritzt werden. Weitere Meldungen zum Thema:
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