Frauenärzte im Netz

Aktuelle Meldungen


07.01.2010

Studie: Mütter mit Depressionen gesucht

depressive FrauViele Mütter berichten, dass gerade die ersten Monate nach der Geburt eines Kindes als besonders intensiv und bereichernd erlebt werden. Gleichzeitig ist die Umstellung auf ein Leben mit dem Baby aber auch eine große Herausforderung und nicht selten treten Gefühle von Erschöpfung, Traurigkeit oder Ängsten auf, die bis hin zu einer postpartalen Depression reichen können. Betroffene leiden unter Antriebslosigkeit und Niedergeschlagenheit, sie berichten von einem Gefühl der inneren Leere sowie Versagensängsten oder Unruhe, aber auch Schlafstörungen und Appetitlosigkeit können Anzeichen für eine depressive Erkrankung sein.

Weil nicht nur die Mütter sondern auch ihre Kinder von der Erkrankung betroffen sind, startet die Uni Klinik für Allgemeine Psychiatrie in Heidelberg eine neue Studie, um mehr über mögliche Auswirkungen einer depressiven Erkrankung auf die Mutter-Kind-Beziehung und insbesondere auf die kindliche Entwicklung in den ersten zwei Lebensjahren zu erfahren.

Teilnehmen können alle Mütter, die während der Schwangerschaft oder nach der Geburt unter Depressionen gelitten haben oder immer noch darunter leiden und deren Kinder 4 Monate oder jünger sind.

Frauen, die Interesse an einer Studienteilnahme haben oder sich unverbindlich informieren wollen, können sich unter Tel. 06221/ 56 36 823 oder  per E-mail Daniela.Noe@med.uni-heidelberg.de melden. Teilnehmerinnen erhalten auf Wunsch professionelle Beratung und eine Rückmeldung über die kindliche Entwicklung sowie die Mutter-Kind-Beziehung. Eine Aufwandsentschädigung ist möglich.  


Weitere Meldungen zum Thema:


Artikel drucken   Artikel empfehlen

Im Fokus

Rauchfrei Programm: zeitgemäße, erprobte Unterstützung bei Tabakabhängigkeit

Rauchern kann heute eine erfolg- reiche Unter- stützung angeboten werden, langfristig ihren Tabakkonsumen  zu beenden und zufrieden rauchfrei zu leben.

zum Artikel...

Selbstuntersuchung der Brust

Lernen Sie das Gewebe Ihrer Brüste kennen. Nehmen Sie zunächst einfach nur Ihren Körper mit den unterschiedlichen Geweben und Strukturen wahr. Die Animation im Artikel kann Ihnen dabei behilflich sein.

zum Artikel...

Waren Sie 2012 schon bei Ihrem Frauenarzt?

Die jährliche Krebsfrüh- erkennung ist ein wichtiger Baustein der Gesundheitsvorsorge. Der beste Termin für den Abstrich am Gebärmutterhals ist die Zyklusmitte.

zum Artikel...

Schwangere Frauen gesucht

Die Uni Erfurt und das Robert-Koch-Institut führen eine Studie zu Gesundheitsentscheidungen durch uns suchen Teilnehmerinnen.

zum Artikel...

Forum beantwortet Fragen zur HPV-Impfung

Eltern und Jugendliche können im Internet persönliche Fragen zur HPV-Impfung und auch zum Impfen im Allgemeinen an Experten richten: www.impfenimdialog.de/

zum Artikel...

"Frauenkrankheiten" von A bis Z

Die typischen Frauen- krankheiten betreffen die weiblichen Geschlechtsorgane und hängen meist stark mit dem Hormonhaushalt zusammen ...

zum Artikel...

Vorsorgeuntersuchungen und Krebsfrüherkennung

Obwohl alle Kranken- versicherten Anspruch auf regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen haben, wird dieses Angebot in Deutschland erstaunlich wenig wahrgenommen. Dabei sind heute viele Erkrankungen bei rechtzeitiger Diagnose heilbar.

zum Artikel...

Zellauffälligkeiten am Gebärmutterhals

Was bedeutet der Pap-Befund und wie geht es bei Auffälligkeiten beim Abstrich weiter?

zum Artikel...

Sexualität - Das erste Mal

Offene Gespräche und eine gemein- same Vorbereitung sind für ein gelungenes „erstes Mal" wichtig.

zum Artikel...

Pille vergessen - und jetzt?

Wurde die planmäßige Einnahme der Pille versäumt, sollte die fehlende Tablette am besten sofort nachgenommen werden. Ob zusätzlich verhütet werden muss erfahren Sie hier.

zum Artikel...