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09.11.2009 Erschöpfung und blasse Haut in Schwangerschaft deuten auf Eisenmangel hin
Eisenmangel ist die häufigste Ursache für eine so genannte Anämie, die durch einen erniedrigten Hb-Wert messbar ist. Dabei liegen im Körper zu wenig rote Blutkörperchen vor, die als wichtiger Bestandteil des Blutes den Sauerstoff-Transport im Körper gewährleisten. Wenn die Anämie ausgeprägt ist, treten bei der werdenden oder stillenden Mutter als typische Beschwerden Kopfschmerzen, Schwindel sowie Atemnot und Herzklopfen bei geringer körperlicher Anstrengung auf. „In der Schwangerschaft ist Eisenmangel besonders problematisch, weil die Blutarmut zu einer schlechten Sauerstoff-Versorgung der Plazenta und damit des Babys führen kann. Das kann sich nachteilig auf die Entwicklung des Ungeborenen auswirken", ergänzt der Gynäkologe. Daher wird der Eisenstatus auch im Rahmen der Schwangerenvorsorge häufiger überprüft. „Mütter, die typische Anzeichen an sich bemerken, sollten auch außerhalb der regulären Untersuchungsintervalle ihren Frauenarzt aufsuchen, damit er die Beschwerden abklären kann." Eisenmangel kann dann durch die tägliche Einnahme von Eisen-Tabletten oder bei starker Unterversorgung durch eine intravenöse Eisen-Injektion therapiert werden. Es kann sinnvoll sein, den Zustand der Eisenspeicher schon im Vorfeld einer Schwangerschaft durch Messung des Serum-Ferritin-Wertes überprüfen zu lassen - insbesondere bei sehr schlanken Frauen, bei vegetarischer oder veganer Ernährung, oder wenn Frauen kürzlich geboren haben. Diese Frauen gehören zu einer Gruppe, die besonders oft von niedrigen Eisenwerten im Blut und erschöpften Eisensreserven betroffen ist. Dies sollte im Vorfeld der Schwangerschaft mit dem Arzt besprochen werden. Zudem sollte abgeklärt werden, ob die Krankenkasse die Kosten für diesen Eisenspeicher-Test übernimmt, denn nur eine Messung des Hb-Wertes ist hier oft nicht aussagekräftig. Weitere Meldungen zum Thema:
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