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15.01.2010 Künstliche Besamung: Eine Viertelstunde liegen bleiben verbessert Chance auf Schwangerschaft
An der Studie nahmen 391 unfruchtbare Pärchen teil, wobei die Frauen im Alter von 18 bis 43 Jahren waren. Knapp die Hälfte der Teilnehmerinnen wurde gebeten, nach der künstlichen Besamung jeweils noch 15 Minuten liegen zu bleiben, während die verbleibende Gruppe gebeten wurde aufzustehen und umherzugehen. Dies hatte zum Ergebnis, dass bei 27 Prozent der Frauen (54), die liegen geblieben waren, eine Schwangerschaft eintrat. Bei den Teilnehmerinnen, die sich nach dem Eingriff bewegten waren hingegen nur 18 Prozent schwanger. Auch die Geburtenrate konnte von 17 auf 27 Prozent erhöht werden, wenn die Frauen nach dem Eingriff ruhten. Die Studienautoren können jedoch keine Aussage darüber machen, warum es letztlich vorteilhaft ist, nach dem Einbringen der männlichen Samenzellen noch zu ruhen. Sie vermuten jedoch, dass Aufstehen und Bewegung den Ausfluss fördert, was für eine erfolgreiche Einnistung der Spermien in die Gebärmutterschleimhaut hinderlich sein könnte. Die Autoren betonen, dass sämtliche Frauen nach einer künstlichen Befruchtung die Möglichkeit erhalten sollten, noch für die Dauer von 15 Minuten nach der Behandlung liegen bleiben zu dürfen. „Auch wir empfehlen Frauen, die gerne schwanger werden möchten, nach dem Geschlechtsverkehr noch eine halbe Stunde liegen zu bleiben. Bei einer normalen Befruchtung müssen die Spermien allerdings auch noch durch den Gebärmutterhals und den Gebärmutterkörper zu den Eileitern wandern, wo die Befruchtung stattfindet", ergänzt Dr. König. „Bei der künstlichen Besamung werden die männlichen Samenzellen hingegen direkt über einen Katheter in die Gebärmutter entlassen. Man geht davon aus, dass die Spermien kurz darauf in die Eileiter einwandern, um dort mit der Eizelle zu verschmelzen." Weitere Meldungen zum Thema:
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Nach einer künstlichen Besamung (

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