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04.11.2009 Studie: Hormonersatztherapie zeigt Vorteile für Frauen kurz nach den Wechseljahren auf
Die Therapie gegen Symptome des Klimakteriums war 2002 durch eine größere Studie, die Women's Health Initiative (WHI), in Verruf gekommen. Die neue Analyse, der die Daten von insgesamt 83 000 Patientenjahren der 16 000 Frauen zugrunde liegen, kam zu dem Ergebnis, dass die Vorteile der Hormonbehandlung begonnen bei Frauen „in jüngeren Jahren", also um 55 Jahre, überwiegen und mögliche Nachteile ausgleichen. Das Sterberisiko in dieser Altersgruppe sank demnach um mehr als ein Viertel, verglichen mit unbehandelten Frauen. Dieses Ergebnis müsse jedoch im Licht der potenziellen Nutzen und Risiken der Hormonersatztherapie interpretiert werden, schreibt Salpeter. Demnach reduziert die Therapie die Gefahr von Herzproblemen, Knochenbrüchen und Darmkrebs, erhöht aber das Risiko für Brustkrebs, und bei spätem Therapieanfang für Lungenembolie und Schlaganfälle. Unter dem Strich scheint die Hormongabe das Sterberisiko jüngerer Frauen nach den Wechseljahren zu senken, darüber hinaus kann die Therapie die Lebensqualität zumindest in den ersten Jahren erhöhen. Die Frauenärzte empfehlen Frauen, das individuelle Für und Wider der Hormonersatztherapie mit ihrem Frauenarzt zu besprechen. Weitere Meldungen zum Thema:
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